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Professionalität, wenn es um Leistung und Optik geht

  • R8 Spyder

Die Geschichte von KH-Tuning

Angefangen hat es damit, dass Klaus sich ärgerte, dass die ständig neu benötigten Reifen für sein Auto so teuer waren. Also dachte er sich, warum nicht einfach selbst zum Händler und Berater werden und ein Gewerbe anmelden? Gesagt, getan. Und dieser erste Schritt im August 1996 sollte Folgen haben …

Begonnen hat es dann damit, dass eine gebrauchte Reifen-Montagemaschine angeschafft wurde und erste Kontakte zu Großhändlern geknüpft wurden. Der Handel mit Reifen und Ersatzteilen ging in die erste Runde.

Das Know How, welches sich Klaus sowohl durch seine Kenntnisse im Metall verarbeitenden Beruf als auch durch sein großes Hobby Autos angeeignet hatte, sollte ihn zu einem beliebten Anlaufpunkt für alle machen, die Tipps und Unterstützung in Sachen Autoreparatur, Tuning, Reifenwechsel usw. brauchten.

Mit der Grundlage des Meistertitels war es nur noch ein kleiner Schritt den Kfz-Meister folgen zu lassen, so dass aus der beratenden Funktion nun ein aktiver „Schrauber“ wurde. Der Zulauf an Kundschaft war so unerwartet hoch, dass Klaus’ jüngerer Bruder Frank auch mit „ran“ musste. Dies bedurfte keiner großen Überredungskunst, haben die Höller-Buben doch das gleiche Hobby!

Im eigenen Hof in Schönenborn wurde fortan rein gehauen wie verrückt. Ein logistisches Wunder im Hinblick auf die beengten Platzverhältnisse und nur möglich durch das Wohlwollen der Nachbarn, für deren Geduld und Unterstützung wir gar nicht genug danken können …

Dienstantritt war täglich gegen 16.00 Uhr, Ende offen. Im Grunde war es zunächst eine Freizeitaktivität, die Geld einbrachte.

Über die Jahre stand natürlich immer die Überlegung im Raum, dieses Hobby nicht nur nebengewerblich, sondern hauptberuflich auszuüben, aber man traute sich nie so recht. Hinzu kam, dass Klaus aufgrund seiner Qualifikation und Arbeitsweise von seinem Chef stets überredet wurde, doch in seinem Beruf weiterzuarbeiten. Am Ende kam es dann aber, wie es kommen musste, der Kundenansturm war nicht mehr zu bewältigen und die Nachbarn kamen kaum noch bis zu ihrer Haustür.

Der Umzug - unser Standort heute

Das Angebot von den guten Freunden Markus und Bernd Ueberberg von der Firma Getränke Ueberberg GmbH nach deren Umzug ihre ehemalige Betriebsstätte in Engelskirchen-Loope anzumieten, konnten wir am Ende nicht mehr abschlagen, und so wagte Klaus sowohl den Schritt in die Selbständigkeit als auch den Standortwechsel.

Frank folgte nach kurzer Zeit und ist jetzt ebenfalls voll dabei, neue Helfer kamen hinzu. Und inzwischen konnte Klaus sogar seine damalige Ehefrau Daniela überreden, ihren Beruf aufzugeben und ganztags zu seiner Unterstützung das Back Office und die Buchhaltung zu bestreiten.

Im Grunde kann man sagen, dass die Familie Höller ihr Hobby zum Beruf gemacht hat, es macht allen jeden Tag aufs neue Spaß. Hier geht keiner mit Murren zur Arbeit, im Gegenteil, hier freut man sich täglich auf neue Herausforderungen.